Der zweigeschossige Holzbau sitzt direkt über einem in einen Geländesprung eingeschnittenen Vorplatz mit überdachtem Eingangsbereich. Die umlaufende vertikale Weißtannenfassade dient gleichsam als Filter und richtet die Außenbezüge beinahe unmerklich auf sorgfältig ausgewählte Ausblicke. Die schmale, beidseitig leicht abgewinkelte Grundrissform folgt einerseits dem Straßenverlauf und dreht die Gartenseite zudem leicht in Richtung Süden. Der Grundriss entwickelt sich um ein zentrales Stiegenhaus mit angeschlossenem Infrastrukturblock, der Küche, Bäder und Stauraum beinhaltet. Das Energiekonzept ist auf Passivhausstandard ausgelegt. Die geringe Restenergiemenge für Warmwasseraufbereitung und Heizung wird mittels Fernwärme von der Wärmepumpe des Nachbarhauses bereitgestellt. Eine kontrollierte, zentrale Wohnraumlüftung sorgt für optimale Luftqualität und geringe Wärmeverluste.

Vorarlberger Holzbaupreis 2011 _ Auszeichnung
Das Beste Haus 2013 _ Nominierung